{"id":5134,"date":"2019-07-30T16:23:57","date_gmt":"2019-07-30T14:23:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.svschackendorf.de\/svs68\/?p=5134"},"modified":"2019-07-30T16:30:53","modified_gmt":"2019-07-30T14:30:53","slug":"aus-hongkong-zum-kreispokal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.svschackendorf.de\/svs68\/aus-hongkong-zum-kreispokal\/","title":{"rendered":"Aus Hongkong zum Kreispokal"},"content":{"rendered":"<p>Der Sieg in der 2. Runde des Pokalspiels gegen den TV Trappenkamp\u00a0 war eigentlich keine besondere Berichterstattung wert, aber die Anreise unseres Chefcoaches Thomas Dybowski aus Hongkomg mit sp\u00e4terer Selbsteinwechslung macht akutell die Runde durch die verschiedenen Medien&#8230;<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Interview mit Fussball.de vom 30.07.2019: <a href=\"http:\/\/www.fussball.de\/newsdetail\/aus-hongkong-fuer-den-kreispokal-eingeflogen\/-\/article-id\/205564#!\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Aus Hongkong f\u00fcr den Kreispokal eingeflogen<\/a><\/strong><\/p>\n<p>8870 Kilometer \u2013 diese Luftlinien-Entfernung trennen die Gemeinde Schackendorf (Schleswig-Holstein) und die Millionenmetropole Hongkong voneinander. Thomas Dybowski, Cheftrainer des Sportvereins aus Schackendorf, war unter der Woche berufsbedingt im Fernen Osten und stand am Wochenende in der Kreispokal-Zweitrundenpartie seiner Mannschaft &#8211; 7:0 gegen den TV Trappenkamp &#8211; nicht nur an der Seitenlinie, sondern wechselte sich sogar selbst ein. Wir haben mit dem 31-j\u00e4hrigen Coach \u00fcber seine aufregende und turbulente Woche gesprochen.<\/p>\n<p><strong>FUSSBALL.DE:<\/strong><em> Herr Dybowski, Sie sind in den vergangenen Tagen rund 18000 Kilometer gereist, die Zeitverschiebung (Hongkong ist Deutschland sechs Stunden voraus, Anm. d. Red.) tat ihr \u00dcbriges. Ist der Jetlag \u00fcberwunden?<br \/>\n<\/em><strong>Thomas Dybowski:<\/strong> Auf jeden Fall (lacht). Ich habe mich wieder eingelebt. Am Spieltag selbst war ich nat\u00fcrlich noch ein St\u00fcck weit groggy beziehungsweise ein wenig platt.<\/p>\n<p><em>War Ihre Fernreise von vornherein geplant?<br \/>\n<\/em><strong>Dybowski<\/strong>: Nein, das war relativ kurzfristig. Ich arbeite in einem Au\u00dfenhandelsunternehmen. Wir lassen unsere Ware in China produzieren, allerdings lief dort etwas schief, sodass ich kurzfristig dorthin reisen musste. Das habe ich am Dienstag erfahren und noch am selben Tag ging es los.<\/p>\n<p><em>Rechnet man zu Beginn der Reise damit, am Wochenende an der Seitenlinie zu stehen und die Mannschaft zu unterst\u00fctzen?<br \/>\n<\/em><strong>Dybowski:<\/strong> Ich hatte es gehofft und auch so durchgeplant. Ob ich es p\u00fcnktlich schaffe, war noch offen. Die Fl\u00fcge waren zwar gebucht, aber ich musste mich nat\u00fcrlich beeilen, dass ich diese letztlich auch erreiche. Am Ende h\u00e4tte es auch schieflaufen k\u00f6nnen, dann h\u00e4tte ich l\u00e4nger in Asien bleiben m\u00fcssen.<\/p>\n<p><em>Sie haben es allerdings geschafft und standen beim Kreispokal-Spiel Ihres Teams wieder an der Seitenlinie.<br \/>\n<\/em><strong>Dybowski:<\/strong> Der Zeitplan war ziemlich eng. Ich bin vom Fahrer von der Fabrik an die Grenze zwischen Hongkong und China gebracht worden. Dort wurde ich abgesetzt, musste zu Fu\u00df \u00fcber die Grenze und direkt mit dem Taxi zum Flughafen. Zwei Stunden vor Abflug war ich am Airport.<\/p>\n<p><em>Mehr als zehn Stunden Flugzeit, dazu die kurze Erholungsphase &#8211; dennoch wechselten Sie sich in der Kreispokal-Begegnung gegen Trappenkamp selbst ein. Wie kam es dazu?<br \/>\n<\/em><strong>Dybowski:<\/strong> Unsere Personaldecke war d\u00fcnn besetzt. F\u00fcnf Spieler von uns waren bei einer Taufe. Da ist das Fehlen nat\u00fcrlich verst\u00e4ndlich. Au\u00dferdem hatten wir noch einen gesperrten Akteur, zwei verweilten noch im Urlaub und zwei weitere waren noch nicht freigeholt. So kam es, dass wir mit zwei Spielern aus der zweiten Mannschaft gestartet sind. Einen Erg\u00e4nzungsspieler hatten wir auf der Bank, aber den musste ich nach 30 Minuten bereits einwechseln, weil sich jemand bei uns verletzt hatte.<\/p>\n<p><em>Personell lief also alles gegen Sie.<br \/>\n<\/em><strong>Dybowski:<\/strong> Absolut. Von unterwegs habe ich noch versucht, die Spieler frei zu holen. Das war noch ein gro\u00dfes Hin und Her. Eigentlich wollte ich mich nicht selbst einwechseln. Davon bin ich kein Fan. In der Schlussphase hatte ein weiterer Spieler allerdings angedeutet, dass er ausgewechselt werden musste. Ich habe dann zu ihm gesagt, dass er noch ein paar Minuten draufbleiben soll. In den letzten 15 Minuten hatte ich Erbarmen, mich umgezogen und eingewechselt.<\/p>\n<p><em>Warum sind Sie kein Fan davon, sich als (Spieler-)Trainer selbst einzuwechseln? Schlie\u00dflich sind Sie mit 31 Jahren im vermutlich besten Fu\u00dfballeralter?<br \/>\n<\/em><strong>Dybowski:<\/strong> Das ist richtig (lacht). Aber meine Spielerkarriere habe ich verletzungsbedingt mit 26 Jahren beendet und im Anschluss meine erste M\u00e4nner-Mannschaft \u00fcbernommen. Vorher hatte ich nur Junioren-Teams. Grunds\u00e4tzlich bin ich der Meinung, dass sich Trainer bei der eigenen Einwechselung ein St\u00fcck weit angreifbar machen, schlie\u00dflich ist man dann einer von ihnen. Das finde ich immer schwierig. Aber in Notsituationen geht das sicherlich in Ordnung. Ich wollte eigentlich nicht, aber der Vereinsvorstand und der Co-Trainer standen drau\u00dfen und wollten unbedingt meine Einwechselung (lacht).<\/p>\n<p><em>Wie w\u00fcrde Coach Dybowski die Leistung des Spielers Dybowski bewerten?<br \/>\n<\/em><strong>Dybowski:<\/strong> Ich w\u00fcrde schon sagen, dass ich den 7:0-Sieg ins Ziel gerettet habe (lacht).<\/p>\n<p><em>Einzug in die n\u00e4chste Pokalrunde, Comeback auf dem Feld nach aufregenden und stressigen Tagen \u2013 war das der kr\u00f6nende Abschluss einer spannenden und stressigen Woche?<br \/>\n<\/em><strong>Dybowski:<\/strong> Das kann man so sagen, definitiv. Danach ging es nach Hause, sofort ins Bett und den Schlaf nachholen. Ich musste zwar am n\u00e4chsten Tag ins B\u00fcro, aber zw\u00f6lf Stunden Schlaf bekam ich dann doch noch.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Sportbuzzer.de vom 29.07.2019: <a href=\"https:\/\/www.sportbuzzer.de\/artikel\/sv-schackendorf-thomas-dybowski-fliegt-von-hongkong-nach-hannover-fahrt-nach-tra\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Von Hongkong nach Schackendorf<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Coach fliegt um die halbe Welt &#8211; und wechselt sich im Kreispokal ein<br \/>\nVoller Einsatz f\u00fcr sein Team: Trainer Thomas Dybowski f\u00e4hrt direkt vom Flughafen zum Pokalspiel des SV Schackendorf (Schleswig-Holstein). Dort wird er auch gebraucht.<\/p>\n<p>Dienstag Mittag erhielt er die Nachricht. Schakendorfs Trainer Thomas Dybowski musste aus beruflichen Gr\u00fcnden kurzfristig nach Hongkong fliegen. Die Koffer gepackt, ging es Dienstag Abend direkt mit dem Flieger in die Millionenmetropole. Ein recht ung\u00fcnstiger Zeitpunkt, da am Sonntag die Zweitrunde des Segebergers Kreispokal anstand, in der seine Mannschaft beim Kreisklasse A-Neuling TV Trappenkamp gastierte. Mit einem d\u00fcnn besetztem Kader lie\u00df der Verbandsligist aus Schackendorf nichts anbrennen und gewann deutlich mit 7:0. Coach Dybowski schaffte es p\u00fcnktlich zur Partie &#8211; und sollte in der Begegnung nicht nur ein Rolle an der Seitenlinie spielen&#8230;<\/p>\n<p>Trotz seines spontanen Auslandsaufenthaltes wollte Dybowski seine Truppe nicht im Stich lassen und legte seinen R\u00fcckflug so, dass er es schaffte, rechtzeitig zum Pokal zur\u00fcck zu sein. Fast minuti\u00f6s getaktet, flog er am Sonntag 23 Uhr MEZ (Mitteleurop\u00e4ische Zeit) aus Hongkong los und landete schlie\u00dflich \u00fcber Z\u00fcrich in Hannover. Dort angekommen, ging es mit dem Leihwagen und gepackter Tasche direkt nach Trappenkamp. Personell fehlten den Schackendorfern f\u00fcnf Spieler, die auf einer Taufe beim Sohn eines Spielers waren. Dybowski zeigt daf\u00fcr Verst\u00e4ndnis und betont: &#8222;Manchmal sind andere Dinge halt wichtiger und dann habe ich auch Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr.&#8220; Ein gesperrter Spieler und zwei noch nicht spielberechtigte Akteure versch\u00e4rften die Lage &#8211; und letztlich f\u00fchrte kein Weg mehr an einer Einwechslung des Trainers vorbei.<\/p>\n<p>Bereits in der 33. Minute musste Schackendorf zum ersten Mal verletzungsbedingt wechseln. Der einzige auf der Bank sitzende Feldspieler war somit eingewechselt und als in der 80. Spielminute dann Kevin B\u00fcnting &#8222;mit komplett offenen F\u00fc\u00dfen&#8220; raus musste, wechselte sich Thomas Dybowski selbst ein. Er sagte dazu: &#8222;Beim Spielstand von 7:0 kann ich auch nicht mehr viel kaputt machen und deswegen habe ich mich die letzten Minuten in die Innenverteidigung gestellt.&#8220; Trotz des deutlichen Sieges \u00fcber die zwei Klassen tiefer spielenden Trappenkamper war der Schackendorfer Coach nicht ganz zufrieden: &#8220; Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Dennoch haben wir nichts alles so umgesetzt, wie wir es uns vorgestellt haben. Vieles h\u00e4tte wesentlich besser laufen k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Sieg in der 2. 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